Begleitagentur und Escort Service - Fakten

Inhaltsverzeichnis

Einleitung

Eine bezaubernde Frau an der Seite eines Mannes, bei einem wichtigen gesellschaftlichen Anlass, als Begleitung in den Nachtclub oder als Gespielin für eine Nacht. Begleitagenturen machen diese Erfahrungen möglich. Wie funktioniert dieses Geschäft mit den Reizen? Vielleicht möchten Sie selbst als Escortdame arbeiten, sich aus reiner Neugier informieren oder recherchieren, dann lesen Sie weiter.

Hier erzählen wir von Escort77 dem Escort Berlin Service zum ersten Mal aus erster Hand. Eigene Erfahrungen, Zahlen, Fakten und Anekdotisches wechseln sich ab und zeichnen ein spannendes Bild einer Begleitagentur und der alltäglichen Arbeit. Wie sieht es hinter den Kulissen aus? Wer sind die Frauen, die diesen Job ausüben und warum finden Männer Gefallen an dieser unbeschwerten Erfahrung? Ein Insider Blick für den interessierten Leser.

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Wir erzählen, welche vielfältige Arbeit hierbei geleistet wird und wie der Aufbau und Aufgaben einer seriösen Escort Berlin Agentur aussehen. Die Unterschiede zwischen Escort und Bordellen/Etablissements werden beleuchtet, genauso wie die Durchschnittspreise von Escort- und Begleitagenturen deutschlandweit. Viele Studentinnen arbeiten mit gehobenen Agenturen zusammen, wir erklären warum und wie viele es wirklich tun. Unterschiedliche Kundentypen buchen Begleitdamen aus diversen Gründen, wobei klar für Diskretion, Gesundheit und Sauberkeit gesorgt werden muss. Eine gute Organisation ist das A und O im Escortservice, einem Berufsfeld, das von den Disziplinen und erforderlichen Fähigkeiten nicht vielfältiger sein könnte.

Aufbau und Aufgaben einer Escortagentur

„Also, um ehrlich zu sein, verstehe ich eigentlich nicht, warum ich für eine Escortagentur arbeiten soll. Ich mache doch die eigentliche Arbeit. Was macht die Agentur? Überzeugen Sie mich doch vom Gegenteil.“ Bemerkung einer Bewerberin beim Vorstellungsgespräch

Es ist wahrscheinlich dem klassischen Bild des Rotlichtmilieus geschuldet, die Vorstellung vom bösen, faulen „Aufpasser“ und der hart arbeitenden Frau, die diesem oftmals verfallen ist oder gar gezwungen arbeiten muss. Diese Vorstellung überträgt sich dann gedanklich oftmals auf andere Bereiche des Erotikgeschäfts, auch auf den des Begleitservice und die eigentliche Agentur dahinter.

Eine Vorstellung, die nicht ferner von der täglichen Realität einer modernen Begleitagentur in der Bundeshauptstadt liegen könnte. Arbeitet eine Begleitdame mit einer ernsthaften Begleitagentur zusammen, ist ein deutlicher Unterschied zum restlichen Milieu spürbar. Hier sprechen wir aus eigener Erfahrung, mit Frauen, die vor unserer Agentur keineswegs gute Erfahrungen im Escortgeschäft gemacht haben. Die Seriosität einer Begleitgentur ist definitiv an der klaren Organisation, Geschäftsphilosophie und –Umsetzung erkennbar.

In der Regel arbeitet eine Escortdame nicht für, sondern mit der Begleitagentur zusammen. Sie sind also keine Angestellten, sondern selbstständig und nehmen hauptsächlich das Marketing und weitere Dienstleistungen in Anspruch.

Die Escortagentur wiederum ist für eine Fülle von thematisch unterschiedlichen Aufgaben verantwortlich.

Unter anderem:

  • Betreuung der Escortdamen
  • Finanzen und Beratung
  • Fotos
  • Kundenakquise/Marketing
  • Kundenberatung
  • Organisation der Termine

Die Betreuung der Callgirls ist ein bedeutender Punkt. Viele Callgirls in Berlin und Deutschland melden ihr Gewerbe nicht an, kümmern sich nicht um eine Altersvorsorge oder Krankenversicherung. Insbesondere die gewerbe- und steuerrechtlichen Aspekte müssen vor der Aufnahme der Arbeit vor allem Anfängerinnen richtig vermittelt werden.

Eine gut organisierte Agentur hat klare Vorstellungen vom Kundenservice und Richtlinien, an denen sich die Beschäftigten orientieren können. Angefangen beim Telefonservice, Gewährleistung der Sicherheit der Damen und den Damen selbst. Wie der Kunde vor Ort behandelt und für den angenehmsten Service gesorgt wird, ohne jedoch, dass der Kunde selbst gewisse Grenzen überschreiten darf. Die Limits für beide, Escort Damen und Kunden, sind klar definiert, so dass keine Verwirrung während des Treffens entsteht.

Eine Frau kann noch so schön sein und gebildet, wenn sie im falschen Licht dargestellt wird. Die richtigen Fotos sind hierbei ein guter Anfang. Sie sollen den Charakter der jeweiligen Dame betonen, die optischen Vorzüge ins rechte Licht rücken, ohne jedoch verfälschend auf den Kunden zu wirken oder ein falsches Bild zu vermitteln. Eine frauliche Figur sollte auch so beworben werden. Kunden die zierliche Frauen bevorzugen, möchten nicht durch Fotos getäuscht eine fülligere Dame buchen und werden bei der Begegnung unzufrieden Fotoshooting-fuer-Sedcard.jpgsein, während die Liebhaber von Kurven entzückt sind.

Ein ansprechendes Profil der Dame, bestehend aus Fotos und einem guten Text ist enorm wichtig. Mit diesem Profil wird Werbung auf der Homepage der Escortagentur und anderen Werbeportalen geschaltet und soll den Kunden möglichst gut informieren und Interesse wecken. Das Marketing ist insofern bedeutend, als dass es die Kundenakquise darstellt.

Kunden haben diverse Ansprüche auf die Kundenberatung und Service vor einer Buchung. Die einen Kunden vertrauen auf den Tipp der Agentur, andere möchten sich umfangreich informieren, über den Service der jeweiligen Dame, den Charakter und Vorlieben. Andere haben spezifische Kleidungswünsche und spezielle Ansprüche an die Diskretion. Bei längeren Buchungen, bei der ein Kunde über den ganzen Tag oder mehrere Tage begleitet werden möchte, nimmt die Beratungsdauer und Intensität selbstverständlich zu.

Die Termine und Treffen müssen organisatorisch bewältigt werden. Da die Sicherheit und Pünktlichkeit der Escortdamen von hoher Bedeutung sind, sind eine strukturierte Zeitplanung und ausreichende Absprache notwendig. An hitzigen Tagen, bei Messen oder Veranstaltungen in Berlin, macht sich diese klare Organisation der Termine bezahlt.

Unterschiede zwischen Begleitagenturen und Bordellen

Kunden, die eine Escort Begleitung buchen, möchten entweder ungerne in einem Bordell gesehen werden, finden es angenehmer der Dame in einer bekannten Umgebung zu begegnen, oder aber möchten noch zusätzlich in einen Club, zum Wellness oder zum Essen begleitet werden.

Gerade wegen dem oft angefragten Begleitservice ist es wichtig, dass die entsprechenden Damen mindestens einwandfrei Deutsch sprechen und auch grundsätzlich kommunikativ und eloquent sind [1]. Dieser Aspekt wird in Etablissements, wie Bordellen oder in Escortagenturen, bei denen sehr kurze Buchungen möglich sind, weniger beachtet, da es von geringerer Bedeutung für die Kunden ist.

Gerade gebildeten, sexuell offenen Frauen, denen die Flexibilität im Beruf und freie Zeiteinteilung wichtig ist, bietet dieser Beruf einige Vorteile. Von einer guten Agentur wird auf der anderen Seite darauf geachtet, mit welchen Damen man zusammenarbeitet.

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Nicht selten haben daher Studentinnen einen Escortjob neben dem Studium. Dies kommt öfter vor, als gedacht, ziemlich überraschend war daher eine Studie seitens des Studienkollegs zu Berlin [2]. In dieser Umfrage über die Arbeit von Studenten in Sexjobs wurden in Berlin fast 3300 Fragebögen ausgewertet.

Laut dieser Statistik gilt Folgendes:

    • 3,7% aller Berliner Studenten sind als Sexarbeiter tätig.
    • Davon bieten 50% direkt sexuelle Dienstleistungen an; andere lediglich sexuell bezogene Dienste.
    • Von diesen 50% bieten 80% einen Begleitservice mit erotischer Handlung an.

Überträgt man diese Statistik auf die Gesamtanzahl aller weiblichen Studenten in Berlin, kommen wir auf eine Schätzung von 1100 Studentinnen im Bereich des Begleitservice. Diese Zahl ist natürlich nur eine ungefähre Schätzung, zeigt aber, dass diese Arbeit nicht selten auch von Frauen mit höherer Bildung wahrgenommen wird. Als Hauptgrund für die Ausübung des Escortjobs wurde der sehr gute Verdienst genannt, jedoch nicht als einziger Grund. Die Suche nach Abenteuern und Erfahrungen, als auch der Sex mit fremden Männern wurden als Gründe angegeben.

Eine höhere Bildung oder gar Zeugnisse sind jedoch keine Pflichtvoraussetzung für den Job in einer Escortagentur. Wert wird vor allem darauf gelegt, dass sich die Dame wohl in der Rolle der Verführerin fühlt. Unsere Erfahrung zeigt: Recht schnell findet man heraus, ob dieser Beruf für einen in Frage kommt oder nicht. Ist dem nicht so, sollte man wie bei jedem anderen Job auch, lieber nach dem Beruf suchen, der einem wirklich liegt. Denn sich selbst zu einem mit Intimität verbundenen Beruf zwingen, das funktioniert nicht.

Durchschnittspreise von Escort- und Begleitagenturen deutschlandweit

Die Preise für den Escortservice variieren je nach Bundesland und Stadt, als auch nach Leistung und Escort-Agentur. Wir haben uns die Escortpreise deutschlandweit angeschaut. In unsere Auswertung sind die durchschnittlichen Preise für eine Stunde Buchungsdauer und die Preisspannen zwischen den jeweiligen Escort-Agenturen in einer Stadt dargestellt.

Pro Stadt wurden jeweils 5 repräsentative Unternehmen ausgewählt und in die Berechnung aufgenommen.

In der Regel ist die Anfahrt der Escortdame bereits im Preis enthalten und Extras (Zungenküsse, Griechisch) werden zusätzlich berechnet. Hinzu kommt, dass manche Agenturen eine Mindestbuchungsdauer von 2 Stunden verlangen. In diesem Fall haben wir den Preis für 2 Stunden halbiert und vereinfacht auf eine Stunde berechnet.

Unsere Auswertung der Escort Preise ergab Folgendes:

    • In Berlin ist der Escort Service im Durchschnitt am günstigsten mit 140 Euro für die 1. Stunde. Am teuersten in München mit 230 Euro im Schnitt.
    • Auch in Berlin findet man mit 90 Euro/Stunde den niedrigsten Preis unter allen verglichenen Begleitagenturen.
    • In Berlin ist die Preisspanne sehr weit gedehnt. Von 90 bis 200 Euro bezahlt man für die 1. Stunde Escortservice. In Hamburg und Köln ist der Preis nahezu gleich in allen Agenturen, bei 200 Euro.

Die größte Auswahl an verschiedenen Escortdiensten hat der Kunde klar in Berlin, hier gibt es viele Begleitagenturen, die unterschiedliche Marktsegmente bedienen, während in Köln der Wettbewerb unter wenigen aufgeteilt wird.

Kundentypen – warum buchen Männer Escorts?

Kunde: Ich möchte keinen Sex. Es ist wichtig, dass die Dame wirklich schön angezogen und elegant ist und optisch natürlich, jedoch attraktiv wirkt. Ach und gut schauspielern sollte sie auch können.
Escort77 Kundenservice: Ja gerne, da würden mir einige unserer Damen einfallen, worum geht es denn genau? Kunde: Sie soll mich heute Abend zu einer Feier begleiten, auf der auch meine Ex-Freundin sein wird. Wir haben uns erst kürzlich getrennt. Dort wird es dann folgendermaßen ablaufen…“ Veränderter Auszug aus einem Buchungsgespräch.

Warum buchen Männer eigentlich Escortdamen?

In einigen Zeitschriften kann man von Zeit zu Zeit Geschichten von früheren Escorts nachlesen. Diese sind entweder trocken oder driften in eine Extreme ab, die oft nicht wirklich glaubwürdig ist, vor allem nicht, wenn man länger in diesem Beruf tätig ist.

Die Darstellung von Escortkunden ist zudem in den Medien stark verzogen. Die vielzitierte Studie des Gesundheitsministeriums aus dem Jahr 1994 von Kleber und Velten besagt nämlich, dass die Kunden absolut dem Durchschnitt der Bevölkerung in Bezug auf Psychologie, Gewaltbereitschaft, Altersdurchschnitt und Bildungsniveau entsprechen. Escortkunden sind höchstens in Bezug auf das Einkommen etwas besser situiert, als es der Durchschnitt der Prostitutionskunden ist.

Eine Buchung kann von einer Stunde und dem schnellen Sex bis zu einer Begleitung zum Urlaub reichen. Die Spanne ist tatsächlich breit, genauso die Motive. Männer, die sehr oft auf Reisen sind und dadurch keine langen Beziehungen aufrechterhalten können, buchen zwischendurch auch gerne bei einer Begleitagentur. Es ist unkompliziert, man kann sich darauf verlassen, dass die Dame zuverlässig erscheint und nach der Begegnung wieder geht, ohne dass Verpflichtungen entstehen.

Ein guter Freund feiert Geburtstag im Club und wird dort von einer Dame angesprochen, alles nimmt seinen geplanten Lauf und der Geburtstag wird zu einem Erlebnis. Begleitdamen sollen verführen, daher sind Buchungen von Freunden zu besonderen Anlässen nicht selten und stellen ein ganz besonderes Geschenk dar.

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Manche Männer haben nur wenige Erfahrungen mit Frauen gesammelt, sind schüchtern und zurückhaltender. Dementsprechend möchten sie den Gesamtumgang mit Frauen verbessern. Ein gutes Einfühlvermögen seitens der Dame ist hier gefragt und in der Regel weisen die Kunden selbst schon darauf hin. Erfahrungswerte sagen uns, dass gerade diese Kunden im Nachhinein sehr von einem Date und der damit verbundenen, angenehmen Erfahrung profitieren. Viel Angst und Unsicherheit wird dadurch genommen und ein gewisses Fundament geschaffen, auf dem der Mann weiter aufbauen kann. Gelebte und erlebte Psychologie sozusagen.

Manche Paare möchten ihre Beziehung und das Sexualleben auffrischen und entscheiden sich für eine Escortdame, vor allem wenn sie in diesem Bereich unerfahren sind. Interessanterweise sucht häufig der weibliche Part die entsprechende Gespielin aus, während der Mann sein Einverständnis bestätigt. Der Vorzug wird also der Dame gegeben.

Gewährleistung der Diskretion

„Also das mit meiner Handynummer und Namen können Sie vergessen. Ich muss anonym bleiben, wenn das hier rauskommen würde, sie wissen nicht, was für eine Lawine losgetreten werden würde.“ Kunde am Telefon

Diskretion ist im Escort sehr wichtig, das fängt bei der Buchungsannahme an. Kundendaten werden von einer guten Agentur nur so lange gespeichert, wie das für die Abwicklung des Termins notwendig ist. Bei kurzfristigen Buchungen ist dies in der Regel unproblematisch, denn es wird noch am gleichen Tag oder einige Stunden vor dem eigentlichen Treffen gebucht. Spätestens am kommenden Tag können die Kundendaten gelöscht werden.

Buchungen, bei denen der Kunde ein ganz bestimmtes Escortgirl bereits mehrere Tage oder Wochen zu einem späteren Zeitpunkt treffen möchte, gilt es Folgendes zu beachten:

    • Mit dem Kunden wird im Voraus abgesprochen, ob ein Kontakt per Mail oder Telefon gewünscht ist.
    • Falls Telefon als Kontaktmöglichkeit angeboten wird, wird weiter abgeklärt ob der Kontakt per SMS oder mit einem Anruf erfolgen kann und zu welchen Zeiten.

Kundennummern ohne expliziten Kundenwunsch zu speichern oder gar für das Versenden von Werbung zu nutzen ist höchst unseriös und ist tabu.

Die Begleitdamen werden zusätzlich in einem Gespräch über Diskretion aufgeklärt. Falls nicht anders vom Kunden gewünscht, ist in Bezug auf Kleidung modisches, moderates Auftreten empfehlenswert. Sehr kurze Kleidung und High Heels lenken nun mal schnell Blicke auf sich, im vielen Hotels ist man zwar daran gewöhnt, doch soll der Termin für den Kunden so angenehm und entspannt wie möglich verlaufen.

Dem Kunden schlägt man mehrere Optionen der Kontaktaufnahme mit der Dame vor, je nach Situation. Schließlich begegnen sich hier zum ersten Mal zwei noch unbekannte Menschen, eventuell in der Öffentlichkeit, im Restaurant. Schön ist es, wenn die Begegnung unkompliziert und freundlich, schlichtweg natürlich ist. Auch das ist Diskretion im Escortbereich.

Gerade Damen, die mit einer seriöse Agentur zusammenarbeiten, sind erwachsene Persönlichkeiten und verstehen die Bedeutung der Verschwiegenheit. Gespräche mit dem Kunden und deren Inhalte, vor allem persönlicher Natur, bleiben persönlich. Ist ein Kunde prominent oder im Geschäftsleben aktiv und bekannt, gilt das strikter.

Gesundheit und Sauberkeit im Escort

Kunden erwarten von einer Escortagentur nicht nur die Gewährleistung von Pünktlichkeit und reibungslosen Ablauf ihrer Buchung, sondern auch saubere und gepflegte Damen.

In Zusammenhang mit Prostitution werden oft Drogen- und Alkoholkonsum genannt, diese sind jedoch absolut fehl am Platze, möchte man mit einem gehobenen Escortdienst arbeiten. Ein Kunde, der eine lange Buchung tätigt, möchte auch eine gute Unterhaltung genießen. Ein paar Gläser Champagner oder Wein tun dem natürlich keinen Abbruch.

Manche Studien haben gezeigt, dass Frauen im Rotlichtbereich eher ungern ihren Beruf beim Arztbesuch ansprechen und lieber anonymisierte und kostenlose Checks auf sexuell übertragbare Krankheiten aufsuchen [3]. Eine solche Studie bezog sich jedoch sehr auf Frauen, die eher kürzlich nach Deutschland gezogen sind, oft ohne Papiere und einen legalen Status. Damen in höherklassigen Escortagenturen können jedoch ohne legitime Papiere und sehr gute Deutschkenntnisse gar nicht arbeiten. Daher ist davon auszugehen, dass diese Frauen auch wesentlich öfter ärztliche Kontrollen aufsuchen. Diese Kontrollen sind ein Punkt, der auch von der Agentur angesprochen werden muss, um die Scheu vor ärztlichen Besuchen zu nehmen und die Verantwortung für die eigene Gesundheit zu verdeutlichen.

In einem extremen Fall aus den USA fanden die Ärzte ein Kondom in den Atemwegen eines Callgirls [4]. Das Escortgirl war nicht von sich aus bereit die Problematik und Ursache ihrer Atemprobleme anzusprechen. Erst auf Anfrage der Ärzte und nach einer genauen Untersuchung fand man den Auslöser, davor hatte man erfolglos Antibiotika verabreicht, weil man von einer Infektion ausging.

Medizinische Publikationen haben sich bisher eher zögerlich mit der Prostitution beschäftigt. Während der Fußballweltmeisterschaft in Deutschland gab es einige Befürchtungen, der Andrang von Touristen würde eine große Anzahl von Prostituierten aus den Ostblockländern anziehen [5]. Diese Befürchtung zeigte sich im Nachhinein als unbegründet. Der dazugehörige Artikel der medizinischen Fachzeitschrift The Lancet war eher unseriös geschrieben und erntete Kritik von Medizinern, da er sich der eigentlichen Problematik nicht zuwandte [6].

Resümee

Das Arbeiten im Escort Bereich ist definitiv mehr als abwechslungsreich, turbulent, anders und doch irgendwann ziemlich normal und alltäglich. Begegnungen mit den unterschiedlichsten Menschentypen und Berufsfeldern sind garantiert.

Dieser Insiderbericht hat dem Leser hoffentlich etwas mehr und vor allem ganz andere, ehrlichere Informationen geliefert, als bisher gewohnt.

Quellen

Escort Service, Escortdame berichtet von ihrem geheimen Beruf:

[1] http://www.spiegel.de/karriere/berufsleben/escort-service-prostituierte-berichtet-von-ihrem-geheimen-beruf-a-837498.html

Studenten Nebenjob Prostitution:

[2] http://www.studienkolleg-zu-berlin.de/files/ProjektEuropa_nebenjob_prostitution.pdf

Studenten und Prostitution: http://www.tagesspiegel.de/berlin/studie-jeder-dritte-berliner-student-kann-sich-prostitution-als-job-vorstellen/4186434.html

Deutsches Gesundheitswesen, anonyme Tests für sexuell übertragbare Krankheiten effektiver:

[3] https://www.thieme-connect.com/DOI/DOI?10.1055/s-2006-927257

Escort Girl verschluckt Kondom aber verschweigt es den Ärzten:

[4] http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3027945/

[5] Loewenberg S. Fears of world cup sex traffi ckingboom unfounded. Lancet 2006; 368: 105–07. http://download.thelancet.com/pdfs/journals/lancet/PIIS0140673606689848.pdf

Kritik:

[6] http://www.thelancet.com/journals/lancet/article/PIIS0140-6736%2806%2969325-2/fulltext

Internetlinks:

Beratung für Prostituierte: http://www.hydra-berlin.de/

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